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Stuttgarter leben – Stuttgart erleben (2008–09)

Gemeinsam mit dem Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Tübingen (Leitung Prof. Dr. Bernhard Tschofen) führte das Stadtmuseum zwischen Oktober 2007 und Juli 2009 ein kulturwissenschaftliches Stadtforschungsprojekt durch. Im Rahmen des dreisemestrigen Projektes führten 29 Studierende rund 100 Interviews mit Stuttgarter Bürgerinnen und Bürgern verschiedenen Alters, aus unterschiedlichen Stadtteilen und unterschiedlicher Herkunft. Die Gespräche geben Einblicke in den gelebten Stuttgarter Alltag und persönliche Erinnerungen und sie beleuchten Fragen der Identifikation mit der Stadt. Themen, die die Stuttgarterinnen und Stuttgarter 2008 beschäftigen und zu teils kontroversen Positionen veranlassten, waren u.a. Natur, Verkehr, Freizeitgestaltung, das Projekt Stuttgart 21, Sicherheit und Unsicherheit in der Stadt, Migration und Integration. Das Projekt verknüpfte Ansätze der Urbananthropologie mit kulturwissenschaftlichen Perspektiven auf Gedächtnis und materielle Kultur. Die Forschungsergebnisse fließen in die Ausstellung des Museums ein. Die Ergebnisse wurden im Juli 2009 im Wilhelmspalais präsentiert. Es entstanden zwanzig Essays.

20 Essays über Stuttgartererleben

Eine Stadt aus der Erfahrungsperspektive: Wie erleben die StuttgarterInnen ihre Stadt, wie leben sie diese? Zur Vorbereitung des Stuttgarter Stadtmuseums haben Studierende der Empirischen Kulturwissenschaft Interviews mit Stuttgarter Bürgerinnen und Bürgern verschiedenen Alters, aus  unterschiedlichen Stadtteilen und unterschiedlicher Herkunft geführt. Die Gespräche – durch Forschungen im Stadtraum ergänzt – geben Einblicke in Stuttgarter Alltage. Sie zeigen, welche Möglichkeiten der Beheimatung die Stadt bietet und sie zeigen vor allem, was Stuttgart bewegt: Sicherheit und Unsicherheit, Natur und Verkehr, Freizeitgestaltung, Migration und Integration sind wichtige Themen des Bandes. Die Beiträge gehen darüber hinaus ein auf Atmosphären und Images, die Bedeutung von Erinnerungen und Träumen, auf Formen der Identifikation mit Stuttgart und den besonderen Blick von Kindern und Jugendlichen auf die Stadt.

 

Dokumente & Links

Ausdruck vom 24.04.2017
http://www.stadtmuseum-stuttgart.de/stuttgarterleben.html