Mit dem Stadtlabor einmal um die Welt

Die Philippinen, Namibia, Grönland und Nordamerika: Diese traumhaften Ziele waren Teil unserer Reiseroute beim Herbstferienprogramm »Eine Weltreise zur Architektur- Wie wohnen Menschen hier und anderswo?«. Mit technischen Hilfsmitteln (dem Leinwand-Projektor) »flogen« wir in diese Länder, um die traditionellen ländertypischen Bauten zu entdecken und erforschen.

Nach einer kurzen Einführung zum Thema Wohnen, in der es darum ging zu überlegen, weshalb man überall auf der Welt anders baut, ging unsere Reise auch schon bald los. Mit Hilfe der Weltkarte überlegten wir, wo unser jeweiliges Reiseziel liegt.

Das erste Reiseziel waren die Philippinen. Neben der schönen Landschaft betrachteten wir auf Bildern, wie die Menschen dort wohnen. Direkt auf dem Wasser errichten sie ihre Pfahlbauten. Weiter ging es nach Nordamerika, zu den Ureinwohnern, den Indianern. Wir überlegten gemeinsam, wieso die Einwohner zusammenfaltbare Zelte, die „Tipis“ bauen und wie  so ein Tipi aufgebaut wird. Nun ging  es in die Kälte. Grönland hieß unser nächstes Ziel. Dort versuchten wir herauszufinden, welche Schritte es braucht, um ein Iglu der Inuits, zu bauen. Ab aus der Kälte ging es dann in das warme Namibia. Dort schauten wir uns die Lehmhütten des Himba-Volks an, die mit Strohdächern bedeckt sind. Nach der langen, eindrucksvollen Reise durch die fernen Länder, landeten wir wieder in Deutschland und erfuhren einiges  über die Baustruktur von Fachwerkhäusern.
Nach all dem vielen Reisen hatten sich die Kinder erst einmal eine Pause verdient. Doch die war ziemlich kurz, weil alle schon ganz gespannt auf den zweiten Teil des Ferienprogramms waren. Denn nun baute jedes Kind  eines der besprochenen Bauwerke als Modell nach.

Mit viel Freude und Fleiß entstanden so Iglus durch den Einsatz von Styropor und Schaumstoff, Pfahlbauten aus Bambus und Ästen oder Fachwerkhäuser aus Pappe und verschiedenem Papier, wobei der Phantasie der Kinder keine Grenzen gesetzt wurden. Zum Schluss durften die fleißigen Modellbauer jeweils ihre Bauwerke zum zugehörigen Land auf unserer großen Karte stellen.

Sophia Koch, FSJ Kultur Mitarbeiterin im Stadtlabor 2016/2017

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