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»Wie sag ich’s meinem Kind? Über das Vermitteln von Baukultur« – Kooperation mit dem aed e.V.

19.09.2013

Gestaltung umfasst die gesamte vom Menschen beeinflusste Umwelt; sie geht also weit über die architektonische Gestaltung von Gebäuden hinaus. Seit einigen Jahren wird hierfür zunehmend der Begriff »Baukultur« verwendet. Trotz seiner Bedeutung wird der Begriff aber erst seit einigen Jahren verstärkt in der Öffentlichkeit diskutiert. Die Frage, wie Baukultur greifbar gemacht und vermittelt werden kann, ist deshalb keineswegs abschließend beantwortet. Im Bereich der Architektur gibt es verschiedene interessante Ansätze – in vielen anderen Bereichen besteht noch Nachholbedarf, müssen die an der Gestaltung Beteiligten zum Teil noch selbst für die Folgen ihres Handelns sensibilisiert werden.

Die Veranstaltung des aed beleuchtet verschiedene Mittel und Methoden, mit denen Baukultur vermittelt werden kann – und fragt, wie gute Gestaltung in unserer gebauten Umwelt definiert, bewertet und vermittelt werden kann. Neben der schulischen und universitären Ausbildung geht es hierbei natürlich auch und v.a. um andere Formen der Vermittlung: welche Rollen spielen Medien (Filme, Zeitschriften und Bücher, aber auch Newsletter und Websites), Ausstellungen und Veranstaltungen – und wie könnten sie künftig noch stärker bzw. besser zur Vermittlung von Baukultur eingesetzt werden? Der Abend knüpft so bewusst an frühere Veranstaltungen des aed über Gestaltung im öffentlichen Raum (sowie die Diskussion darüber) an und führt sie fort – wie bei aed Lounges üblich nicht nur als Podiumsdiskussion, sondern auch und insbesondere unter der aktiven Beteiligung aller Interessierten.

Moderation: Dr. Anja Dauschek (Stadtmuseum Stuttgart)

Referenten: Bettina Gebhardt (DAM, Frankfurt), Philip Kurz (Wüstenrot-Stiftung, Ludwigsburg - angefragt), Prof. Dr. Riklef Rambow (KIT, Karlsruhe)

Veranstaltungsort: Stadtlabor Stuttgart, Kriegsbergstr. 30, 70174 Stuttgart

Eintritt: 7 € / 4 € (Ermäßigung für aed-Mitglieder und Studenten)

Anmeldung: erforderlich

Ausdruck vom 22.08.2017
http://www.stadtmuseum-stuttgart.de/576.html