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Literarischer Abend

Karola Bloch – „Etwas, das in die Phantasie greift“ Briefe an Siegfried Unseld und Jürgen Teller

Museum Hegel-Haus 26.09.2017, 19:30 Uhr

Irene Scherer und Welf Schröter, Talheimer Verlag, lesen aus erstmals veröffentlichten Briefen.

„Etwas, das in die Phantasie greift.“ So lautet
ein Schlüsselsatz von Karola Bloch. In ihm wirkt
die politische Aufbruchstimmung
der bundesrepublikanischen Gesellschaft der sechziger Jahre bis heute nach. Der Wunsch nach Veränderung fordert die „Anstrengung
des Begriffs“. Die erhoffte Umwälzung der Verhältnisse, die Emanzipation des Individuums, neue Lebensformen – all dies verlangt tätige Phantasie, konkrete Utopie. Mit der Edition von Briefen Karola Blochs an den Verleger Siegfried Unseld und den Leipziger Philosophen Jürgen Teller, einem Schüler Ernst Blochs, lassen sich
die besonderen Lebensleistungen Karola Blochs würdigen. Es sind Briefe aus ihrer Tübinger Zeit, nachdem Ernst und Karola Bloch die DDR 1961 verlassen hatten.

Das Verlegerpaar Irene Scherer und Welf Schröter (Talheimer Verlag, Mössingen) wurde von Karola Bloch noch zu ihren Lebzeiten vertrauensvoll
zu den Herausgebern ihrer Schriften bestimmt.

Kostenbeitrag: je 8 Euro inkl. ein Glas Hegel- bzw. Hölderlinwein

Eine Kooperationsveranstaltung der Anstifter und des Stadtmuseums Stuttgart.

Veranstaltungort

Museum Hegel-Haus

Eberhardstr. 53
70173 Stuttgart

Tel (0711) 216 964 10 oder 216 964 00
(Mo -Fr / Planungsstab Stadtmuseum)

Weitere Informationen zum Veranstaltungsort

Ausdruck vom 26.09.2017
http://www.stadtmuseum-stuttgart.de/1375.html